Johannes Waldmann
Johannes Waldmann
Mein Name ist Johannes Waldmann. Ich komme aus Davensberg im Münsterland und arbeite als Hauptschullehrer. Mir ist wichtig, dass wir die Zukunftschancen für alle Jugendlichen verbessern. Dafür setze ich mich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik ein und deshalb bewerbe ich mich um ein Bundestagsmandat.

Im Interview mit den WN

Am 26. September kanidiere ich bei der Bundestagswahl für die SPD. Deshalb habe ich im Gespräch mit WN-Redakteur Theo Heitbaum einen Blick auf die nächsten Wochen geworfen.

Das nachfolgende Interview ist am 19. Juni erschienen.

Ehre für die SPD antreten zu dürfen

Sie haben den Bundestagswahlkampf bisher als Unterstützer eines SPD-Kandidaten kennengelernt. Was fühlt sich anders an, wenn man selbst Kandidat ist?

Für die SPD anzutreten ist eine große Ehre und Verantwortung. Mir geht die Geschichte durch den Kopf: Seit 158 Jahren stehen mutige Frauen und Männer in der Sozialdemokratie für unser Land ein. Weder Kaiserreich noch zwei Diktaturen konnten die SPD zerstören. Niemals musste der Name geändert werden. Mitglieder wie Otto Wels, Marie Juchacz, Kurt Schumacher und viele andere haben in den dunkelsten Stunden unseres Landes ihr Leben riskiert. Sie sagten ‚Nein‘, als alle anderen ‚Ja‘ zu Hitlers Ermächtigungsgesetz sagten.

Es braucht Fotos und Plakate, Infobroschüren, Videos und einiges mehr – darf man davon ausgehen, dass Ihre Partei das auf den unterschiedlichsten Ebenen managt? 

In der SPD arbeiten wir als großes Team eng zusammen. Vom Wahlkreis bis ins Willy-Brandt-Haus. Das macht viel Spaß und alle strengen sich an.

Wahlkampf ist Teamarbeit

Wer sitzt im Wahlkreis im Maschinenraum des Wahlkampfes?

Unser Geschäftsführer Felix Höppner und das Team im Unterbezirksbüro. Dazu habe ich seit letztem Jahr auch ein Unterstützerteam aufgebaut, dass in allen Städten und Gemeinden im Wahlkreis vertreten ist: Von Nordwalde bis Herbern.

Digital oder mit dem Gesicht vor Ort: Wie planen Sie in dieser Zeit überhaupt Ihren Wahlkampf?

Ab dem 26. Juni startet die Wahlkampftour „90 Tage, 90 Mal vor Ort“. Bis zum Wahltag habe ich ein volles Programm in allen Städten und Gemeinden. Ich will ansprechbar sein. Vor Ort und in den sozialen Medien. Beides wird miteinander verbunden.

Und wenn die Inzidenzen wieder steigen?

Davon gehe ich nicht aus. Aber natürlich ist im Wahlkampf nur das möglich, was die Pandemie zulässt.

Vor Ort präsent sein

Der Wahlkreis ist kein natürliches Gebilde. Sie werden in den Kommunen des Kreises Coesfeld mehr vertraute Gesichter sehen als im Kreis Steinfurt. Macht das einen Unterschied in den nächsten Wochen?

Ich werde in allen Städten und Gemeinden präsent sein und die SPD-Ortsvereine in Altenberge, Laer und Nordwalde unterstützen im Kreis Steinfurt sehr. Ich glaube unabhängig vom Ausgang einer Wahl, ist der Kontakt mit ganz vielen neuen Menschen eine tolle Erfahrung.

Zukunftschancen verbessern

Zu den Inhalten: Sie haben mit mehr Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche schon Prioritäten gesetzt, stehen natürlich hinter dem Zukunftsprogramm der Partei. Wie viel SPD und wie viel Waldmann werden die Menschen im Wahlkampf erleben?

Mein persönlicher Antrieb ist, die Zukunftschancen von allen Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Dazu gibt das Zukunftsprogramm der SPD und auch Kanzlerkandidat Olaf Scholz richtige Antworten. Im Wahlkampf wird das zu einer Einheit. Ganz wichtig sind mir aber auch die Hinweise und Ideen aus den Gesprächen vor Ort. Im Wahlkampf bekommt man ganz viel mit auf den Weg.

Welche Rolle spielt die Region bei der Auswahl der Themen aus dem SPD-Programm, die sie verstärkt nach draußen tragen werden?

Eine große Rolle. Konkret z.B. mehr Investitionen in Bildung. An fast jeder Grundschule im Wahlkreis werden in den kommenden Jahren große Investitionen für den Ganztag notwendig. Da braucht es Unterstützung aus Berlin. Ein anderes Thema ist die Mobilität. Es braucht ein Jahrzehnt der Umsetzung mit Investitionen in die Schiene, ÖPNV, Ladeinfrastruktur für E-Autos und Radverkehr. Zudem steht die SPD für eine soziale Ausrichtung in der Klimapolitik. Wir haben einen Vorschlag wie die Stromrechnung reduziert werden kann und gleichzeitig der Ausbau in erneuerbare Energien gelingt. Dazu muss die EEG-Umlage abgeschafft werden. Mit uns wird es zudem auch weiter den Neubau von Einfamilienhäusern geben.

Olaf Scholz hat Erfahrung und Kompetenz

In Sachsen-Anhalt hieß es gerade Haseloff oder die AfD? Bei der Bundestagswahl könnte der Wettstreit Schwarz oder Grün polarisieren. Wie groß ist die Sorge, nicht ausreichend wahr genommen zu werden?

Die Erfahrung und Kompetenz von Olaf Scholz sind ein starkes Angebot, um Vertrauen zu gewinnen. Die persönlichen Werte von Olaf Scholz sind gut und viele Menschen trauen ihm das Kanzleramt zu. Ich auch und deshalb braucht es eine starke SPD.

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