Johannes Waldmann
Johannes Waldmann
Mein Name ist Johannes Waldmann. Ich komme aus Davensberg im Münsterland und arbeite als Hauptschullehrer. Mir ist wichtig, dass wir die Zukunftschancen für alle Jugendlichen verbessern. Dafür setze ich mich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik ein und deshalb bewerbe ich mich um ein Bundestagsmandat.

Lebendige Erinnerungskultur? Gerade jetzt!

Am 08. Mai 1945 wurde Deutschland vom Krieg und Faschismus befreit. Für unsere Geschichte haben wir eine besondere Verantwortung. Deshalb mache ich mich für eine lebendige Erinnerungskultur stark.

Im Blogartikel habe ich einige Ideen und Forderungen für eine lebendige Erinnerungskultur zusammengestellt.

Erinnern ohne Zeitzeugen. Geht das?

Die bedingungslose Kapitulation von Nazi-Deutschland fand vor 76 Jahren statt und es gibt nur noch wenige Menschen aus der Generation der Zeitzeugen. Deshalb stellen sich heute besondere Herausforderungen, um die Erinnerung an die entsetzlichen Verbrechen wachzuhalten und für die Zukunft zu lernen. Es darf keinen Schlussstrich unter der Vergangenheit geben und wir alle tragen die Verantwortung, damit gilt: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Gedenkstättenfahrt für alle SchülerInnen

Jede Schülerin und jeder Schüler sollte in der Schulzeit an einer Gedenkstättenfahrt teilnehmen, denn eine lebendige Erinnerungskultur bereichert den Alltag in unseren Schulen und sensibilisiert für die Vergangenheit. Aufgrund der Pandemie ist auch in den Schulen die Arbeit für eine lebendige Erinnerungskultur stark eingeschränkt worden. Darum muss auch dieser Bereich nach den Sommerferien eine besondere Priorität bekommen. Es darf zu keiner Corona-Generation kommen, die nur wenig über die Verbrechen von Nazi-Deutschland weiß.

08. Mai zum gesetzlichen Feiertag machen

Die Auschwitz Überlebende Esther Bejarano hat eine Initiative gestartet, um den 08. Mai zu einem gesetzlichen Feiertag zu machen. Diesen Feiertag finde ich wichtig. Das Erinnern erhält dadurch mehr Raum.

Austauschprogramme

Mit internationalen Austauschprogrammen lassen sich die Beziehungen zu anderen Ländern weltweit und nachhaltig verbessern. Deshalb braucht es nach der Pandemie eine schnelle Wiederaufnahme der Programme. Zudem müssen wir für eine schnelle und solidarische Verteilung von Corona-Impfstoffen sorgen! 

Projekte vor Ort

Durch viele Projekte gelingt es, dass wir uns immer wieder neu erinnern. Im Kreis Coesfeld gibt es bereits zahlreiche Stolpersteine, die den Opfern des Holocaust gedenken. Auch wird in vielen Städten und Gemeinden die Geschichte in der Zeit des Nationalsozialismus aufgearbeitet. Zudem hat der Kreistag die wissenschaftliche Aufarbeitung der NS-Zeit im Kreis Coesfeld in Auftrag gegeben, damit auch Lehrer und Schulen auf dieses Material für den Unterricht zurückgreifen können.

Finanzierung von Gedenkstätten sichern

Die Finanzierung von Gedenkstätten und Erinnerungsorten ist eine wichtige Aufgabe, damit diese Orte auch zukünftig erhalten bleiben und zur lebendigen Auseinandersetzung mit der Geschichte dienen.

Fazit

Es darf keinen Schlussstrich unter der Geschichte Deutschlands geben. Deshalb unterstütze ich Initiativen und Aktionen für eine lebendige Erinnerungskultur. Für mich ist dies ein ganz wichtiger Teil meines politischen und gesellschaftlichen Engagements!

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