Johannes Waldmann
Johannes Waldmann
Mein Name ist Johannes Waldmann. Ich komme aus Davensberg im Münsterland und arbeite als Lehrer. Mir ist wichtig, dass wir die Zukunftschancen für Jugendliche verbessern. Dafür setze ich mich seit 2013 im Ascheberger Gemeinderat und seit 2014 im Coesfelder Kreistag ein.

Politische Bildung schafft Zukunftschancen

In dieser Woche wurde der 16. Kinder und Jugendbericht vorgestellt. Darin lassen sich viele konkrete Empfehlungen für die Stärkung der politischen Bildung finden. Für die Zukunftschancen von Kindern- und Jugendlichen ist die politische Bildung ein wichtiger Bestandteil.

Deshalb fasst dieser Blogartikel einige wesentliche Empfehlungen zusamme. Der gesamte Bericht ist hier verlinkt.

Politische Bildung ist ein Grundrecht

In Deutschland ist die politische Bildung ein Grundrecht. Sie leitet sich aus dem im achten Sozialgesetzbuch formulierten Auftrag zur Förderung der eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit eines jeden jungen Menschen ab. Deshalb müssen alle politischen Ebenen für ein dauerhaftes Angebot sorgen. Dieses muss unabhängig von Wohnort, Herkunft oder sozioökonomischer Lage sein. Ich setze mich zudem dafür ein, dass Kinderrechte ins Grundgesetz kommen.

Warum verbessert politische Bildung die Zukunftschancen?

Je besser junge Menschen in ihrer Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschaftsfähigkeit gefördert werden, desto besser können sie ihr eigenes Leben in die Hand nehmen. In einer Demokratie benötigen junge Menschen Wissen und Fähigkeiten, um ihre Interessen aktiv einzubringen. Die Vermittlung von demokratischen Prinzipien geht dabei einher mit einer Stärkung der Medienkompetenz. Wer weiß, wie man seine Interessen im demokratischen Prozess einbringt, hat bessere Zukunftschancen. Deshalb müssen die Bildungsangebote für alle Kinder und Jugendlichen passend sein und kein Kind darf ausgeschlossen werden.

Unterricht in den Schulen stärken

Eine wichtige Empfehlung des Berichts ist, dass in allen weiterführenden Schularten durchgängig von Klasse fünf bis zehn mindestens zwei Wochenstunden als Politikunterricht erteilt werden. Auch muss sichergestellt werden, dass politische Bildung im Rahmenplan des Sachunterrichts der Grundschule nicht nur gleichberechtigt zu anderen Bildungsbereichen vorkommt, sondern auch unterrichtet wird.

Angebote auf kommunaler Ebene in den Blick nehmen

Auch die Kommunen sind für die Förderung und Schaffung von unterstützenden Bedingungen für eine erfolgreiche politische Bildung verantwortlich. Diese gilt es zu Beginn der neuen Legislaturperiode vor Ort genauer in den Blick zu nehmen und gezielt zu stärken. Die Kommission empfiehlt, dass der politischen Bildung auch in den Kommunen ein höherer Stellenwert zukommt.

Hier geht es zu einem Blogartikel der SPD-Kreistagsfraktion Coesfeld.

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