Johannes Waldmann
Johannes Waldmann
Mein Name ist Johannes Waldmann. Ich komme aus Davensberg im Münsterland und arbeite als Lehrer. Mir ist wichtig, dass wir die Zukunftschancen für Jugendliche verbessern. Dafür setze ich mich seit 2013 im Ascheberger Gemeinderat und seit 2014 im Coesfelder Kreistag ein.

Ortskern Ascheberg attraktiver gestalten!

Die Debatten um die Situation auf der Sandstraße in den letzten Tagen und Wochen zeigt einmal mehr, dass der im Bereichsforum gefundene Kompromiss nicht das gewünschte Ziel einer Beruhigung des Verkehrs an diesem neuralgischen Punkt erreicht hat.
Die Situation auf den Gehwegen ist oftmals unerträglich, zumal sich viele Autofahrer nicht an gültige Verkehrsregeln halten. Auch das Tempolimit wird oft überschritten. Dadurch ergeben sich viele Gefahren für Fußgänger, besonders aber für Verkehrsteilnehmer mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Rollator, die zwischen den Hauswänden und den geparkten Autos nicht durchpassen und stattdessen auf die Straße ausweichen müssen. Dieser Zustand ist unhaltbar.
Hier ist die Gemeinde gefordert, zunächst einmal die gültigen Regeln durchzusetzen. Vielleicht reicht Knöllchen schreiben manchmal nicht aus, eventuell muss mal ein besonders dreister Falschparker abgeschleppt werden, damit die Leute Rücksicht auf andere lernen.
Zur dauerhaften Entlastung der Sandstraße und zur Steigerung der Attraktivität des Ortskerns gibt es mittelfristig nach Meinung der SPD-Fraktion im Rat der Gemeinde nur eine Lösung: eine partielle Sperrung der Sandstraße für den Autoverkehr mit Umwidmung zur Fußgängerzone im Bereich zwischen der Einmündung zur Himmelstraße und der Einfahrt zum Lambertus-Kirchplatz. Parkraum steht hinter dem Katharinenplatz und im Bereich des neuen Combi-Marktes künftig ausreichend zur Verfügung.
Der somit gewonnene komplett beruhigte Ortskernbereich kann ansprechend mit Bänken und Ruhezonen gestaltet werden. Sowohl die Bäckerei Geiping als auch die Eisdiele könnten ihre Außengastronomie aufwerten und Gäste in diesen Bereich locken, die jetzt vielleicht lieber nach Lüdinghausen oder Werne fahren, um beim Eis essen und Einkaufen nicht überfahren zu werden.
Natürlich muss diese Gestaltung des Ortskerns gemeinsam mit der Entwicklung des neuen Vollsortimenters und des lange erwarteten Drogeriemarktes betrachtet werden. Hier warten wir wie alle Bürger sehnsüchtig auf positive Verhandlungsergebnisse der Verwaltung und einen zügigen Beginn der Umsetzung.

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