Johannes Waldmann
Johannes Waldmann
Mein Name ist Johannes Waldmann. Ich komme aus Davensberg im Münsterland und arbeite als Lehrer. Mir ist wichtig, dass wir die Zukunftschancen für Jugendliche verbessern. Dafür setze ich mich seit 2013 im Ascheberger Gemeinderat und seit 2014 im Coesfelder Kreistag ein.

Ascheberg: Bezahlbaren Wohnraum schaffen!

„In der vergangenen Sitzung des Bauauschusses wurde der SPD-Antrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums verabschiedet. Wir setzen damit wieder einen Teil unseres Wahlprogramms zur Kommunalwahl 2014 um und halten unsere Versprechen“, so SPD-Ortsvereinsvorsitzender Johannes Waldmann.
Der Antrag wurde von allen Fraktionen mitgetragen und einstimmig verabschiedet.
Begründung:
In den vergangenen Jahren sind landesweit die Mietpreise teilweise erheblich angestiegen. Die Mietspiegel unterscheiden sich allerdings erheblich. In Wachstumsregionen wie dem Münsterland oder in schnell wachsenden Großstädten liegt die Preissteigerung noch über dem Durchschnitt. Durch Sanierungsmaßnahmen und den Trend zu größeren Wohneinheiten wird die Preisspirale angeschoben. Verstärkt wurde dieser Trend dabei noch durch die Privatisierung von Sozialwohnungen, die vor einigen Jahren auch im Kreis Coesfeld die bisherige Kreis-Siedlungs-Gemeinschaft betroffen hat.
Dieser Trend verstärkt sich derzeit durch die angestiegene Migration nach Deutschland. Auf-grund der Residenzpflicht von anerkannten Geflüchteten und Asylbewerbern lässt sich zudem keine Entlastung des Wohnungsmarktes in besonders teuren Regionen erreichen.
Die Gemeinde Ascheberg muss sicherstellen, dass auch zukünftig genug bezahlbarer Wohn-raum zur Verfügung steht. Der Wohnungsbau in der Gemeinde darf sich nicht nur auf Einfamili-enhäuser in Neubaugebieten und hochpreisige barrierefreie Wohnungen beschränken.
Beschluss im Bauausschuss:
1. Die Verwaltung wird beauftragt, einen Bericht über das Angebot und die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt in der Gemeinde Ascheberg zu erstellen und dabei insbesondere die Situation der Haushalte zu berücksichtigen, die sich am Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können und daher auf Unterstützung angewiesen sind (z.B. Wohnberechtigte nach SGB II und SGB XII).
2. Die Verwaltung wird beauftragt konkrete Modelle und Handlungsschritte zur Schaffung zusätzlichen sozialen Wohnraums aufzuzeigen (z.B. im Rahmen eines Kommunalen Handlungskonzeptes Wohnen).

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